Ausgabe 4/2009 Oktober-Dezember
Jugendseiten aus "Berlin Alpin", der Zeitschrift des AlpinClub Berlin


Inhalt

(Nächste Ausgabe: Ende Dezember)


Denken an den Winter!

Wie immer kommt nach dem Herbst der Winter. Auch ist im Winter, trotz der Klimaerwärmung mit Schnee zu rechen und was macht man da? Na bestimmt nicht zu Hause herum sitzen. Wie in jedem Jahr werden wir auch in den Winterferien 10 eine Fahrt in den Schnee und in das Stubaital anbieten. Ja, es gibt mal wieder Winterferien!
Also, für Leute, die mit uns auf die Pisten wollen –egal ob Einsteiger oder Könner- sollten sich vom 30.01. bis 06.02.09 Zeit nehmen.
Wie auch auf den letzten Winterfahrten haben wir in Neustift und Umgebung eine Ferienwohnung gebucht –wieder mit Sauna im Keller- und uns selber um die Verpflegung kümmern. Bestimmt stehen dann auch wieder, neben dem Pistenbügeln, Schlittenfahren und Eisklettern auf dem Programm.
Die Leute, die noch nie auf der Piste gestanden haben, werden wir auch helfen können. Also die Fahrt ist auch wieder für Anfänger geeignet.
Bei jeder Fahrt sind wir bestrebt, die Kosten der Teilnehmer so gering wie möglich zu halten, Winterfahrten sind jedoch immer die teuersten Fahrten, machen aber auch riesig viel Spaß. Noch dazu werden die Teilnehmer auch immer älter und dadurch ändern sich auch die Kosten. Um jedoch einen Überblick zu halten werden wir die Kosten teilen. Der Teilnehmerbeitrag für die Fahrt, inkl. Verpflegung, Fahrkosten und Übernachtung belaufen sich auf 285 Euro. Dazu kommen jedoch noch die Skiausleihe (ca. 82 Euro) und der Skipass für die gesamte Zeit (Jugendliche 80 Euro und Kinder unter 15 Jahre 62 Euro). Diese Kosten müsst ihr dann auch noch einplanen.

Also, hast du Spaß am Pistenbügeln, Eisklettern und Schlittenfahren hast oder es einfach mal Kennenlernen möchtest und über 12 Jahre alt bist, dann melde dich bis Ende November bei Alex an.

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Verstärkung im Team

Im Sommer hat sich mal wieder in der Jugendgruppe etwas getan. Wir haben vier neue Jugendleiter, die unser Jugendleiter-Team mit ihren Ideen und ihrer Arbeit verstärken wollen. Hannah, Jan, Fabrice und der Rico haben im Juni und Juli eine Jugendleitergrundausbildung besucht und auch erfolgreich abgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch euch vieren und ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit euch.
Alex

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Familien Fahrt nach Jonsdorf 2009
(Bilder zur Familienfahrt)

Erster Tag 05.06.
Wir, Sabine, Florian, Benjamin und Christof trafen nicht als erste an der Jonsdorfer Hütte des Alpenvereins ein, aber wir waren die ersten die auf den Turm vor der Hütte geklettert sind. Der Hüttenwirt erschien wenig Später und schloss uns die Hütte auf, nachdem unsere Söhne Florian und Benjamin ein fürchterlich rauchendes Feuer angezündet hatten. Ich dachte: “jetzt gibt es Ärger“ aber er nahm es gelassen und begrüßte uns freundlich.
Als nächstes trudelte Stefan, unser Koch ein, und erzählte, dass Alex ein 50l Fass Bier mitbringen würde. Ich dachte guter Witz. Hier noch einmal unser aller Dank und Hochachtung für die geleistete Arbeit in der Küche. Dann kamen auch schon Alex und Karsten, sowie der Rest der Familie Wirth mit dem VW Bus: „Kann mir mal einer helfen, das Fass auszuladen“. Also kein Witz, so ein Fass wiegt voll ca. 55kg, dazu die Zapfanlage und die Gasflasche CO2. Das Fass wurde schnellstens in die Hütte geschleppt und dort sofort seiner Bestimmung zugeführt.
Aus den Erfahrungen des letzten Jahres hatte Stefan gelernt und eine Grillbeleuchtung mitgebracht, damit wir auch sehen konnten, was auf dem Grill lagt.
Bei Lagerfeuer, Fassbier und Gegrilltem ließen wir den Tag ausklingen.

Zweiter Tag 06.06.
Die Sonne schien. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Klettersteig am Nonnenfelsen.
Kaum waren wir dort angekommen, zog sich das Wetter zu und es begann zu tröpfeln. Unbeirrt setzten wir die Vorbereitungen fort und stiegen ein. Das Wetter spielte wieder mit. Nach ca. 60min. Klettern trafen sich Sabine, Saskia, Johanna, Bernd, Timo und Alex auf dem Gipfel und trugen sich in das Gipfelbuch ein.
Nachdem wir alle erfolgreich abgestiegen waren, wollten wir noch die Schluchtwand erklettern. Alex übernahm den Vorstieg. Als Nächster erstieg Marcus und dann Daniel den Gipfel. Der kleine Alex versuchte es ebenfalls, blieb aber auf halber Strecke stecken. Bernd begann von unten, zu Alex zu klettern, um ihm herunter zu helfen. Die Rettungsaktion gelang, mittlerweile im strömenden Regen. Alex, Daniel und Marcus eilten sich ab. Wir überlegten noch, in das Restaurant auf dem Nonnenfelsen einzukehren, aber nachdem dort zwei Schulklassen angekommen waren, war dort kein Platz mehr frei und wir gingen zur Hütte zurück. Hier hatte Stefan schon das Essen fertig. Alle hauten tüchtig rein, auch ins Bier. Später brannte ein Lagerfeuer und nur die Harten saßen im Garten beim Feuer, es war kühl und feucht.

Dritter Tag 07.06.
Aufgrund des unbeständigen Wetters und der nicht ganz vorschriftsmäßigen Rettungsaktion am Vortag, wurde heute eine Bergrettungsübung am Kletterturm vor der Jonsdorfer Hütte  durchgeführt, wir hatten Glück, die Sonne schien.
Das erste Opfer war Benjamin. Am Boden zeigte uns Alex, wie der Verunglückte in die Einbindeschlaufe am Sitzgurt eingehängt wird. Anschließend klinkte sich das Opfer in die unterste Sicherungsöse des Kletterfelsens ein, trennte sich vom Seil und war nun der Verunfallte. Der Retter kommt im Idealfall von oben, hängt sich ebenfalls in die Sicherungsöse und verbindet mit einem Karabiner die Schlaufe vom Sitzgurt des Verunglückten mit seiner Schlaufe am Sitzgurt. Jetzt kann der Retter den Verunglückten aus der Sicherung an der Felswand aushängen. Sollte das Seil oder die Bandschlinge des Verunglückten zu stark gespannt sein, so dass der Karabiner nicht aus gehangen werden kann, muss mit dem Messer das Seil oder die Bandschlinge zerschnitten werden. Nun muss sich der Retter selber aus der Standsicherung aushängen, hierbei muss er darauf achten, dass das Sicherungsseil, an dem nun beide hängen nicht durch die „8“ rutscht. Ein Brusikknoten unterhalb der „8“ sorgt hier für zusätzliche Sicherheit. Jetzt kann sich der Retter mit dem Geretteten langsam bis zum Boden ablassen.
Nachdem auch andere die Übung durchgeführt hatten, wurden weitere Seile eingehängt und wir kletterten noch eifrig am Turm.
Da dies der Sonntag und Abreisetag war, begann nach eine Weile das Packen und Aufräumen. Gegen 15 Uhr verließ eine Familie nach der andern die Hütte, in der Hoffnung, sich nächstes Jahr wieder zu sehen.

Christoph Webner

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Die Flucht vor dem Regen
Jugendgruppe unterwegs in Italien, Monaco und Süd-Frankreich
(Bilder zur Sommerfahrt)

Vielleicht währe es angebracht, hier davon zu berichten, was für mächtige Probleme wir auf dieser Sommerfahrt zu bewältigen hatten, wie oft wir uns mit Autopannen herum plagen mussten, oder was wir für  andere Widrigkeiten erleben dürften. Gerne würde ich davon schreiben aber da waren keine. Keine Unfälle, keine Pannen, keine Widrigkeiten – abgesehen von der ständig sengenden Sonne oder andere Probleme. Nein, diesmal ging alles super ab. Am Sonntag dem 2. August waren wir alle gesund, vielleicht nicht mehr so munter, in Berlin.
Aber es währe doch bestimmt besser, wenn wir von Anfang an berichten.

So traf sich also unsere kleine Reisegruppe am Montag in der Frühe wie immer in Schöneweide, bestiegen das Auto und ab ging es in den Süden. Weg von den nervigen Regenwolken und rein in den ersten Stau. Kaum, dass wir aus Berlin heraus gefahren waren standen wir auch schon auf dem Berliner Ring. Nun, man kennt sich doch schon ein wenig aus. So fuhren wir von der Autobahn und setzten unsere Fahrt über die Landstraße nach Belzig fort um dann wieder A9 zu gelangen. Nach diesem unfreiwilligen Umweg verlief die Fahrt ohne weitere Problem. Zwar war der Verkehr auf der Autobahn, immerhin war es ja bei uns Ferienanfang, recht dick nur mussten wir keine weiteren Staus umfahren.
Am spähten Nachmittag erreichten wir dann unser erstes Ziel. Da Alex nicht gleich die gesamte Strecke nach Monaco alleine durchfahren wollte, lag unser Zwischenstopp am Gardasee in Italien. Auf dem Campingplatz Arco schlugen wir die Zelte auf und natürlich gingen wir danach Pizza essen.
So endete unser erster Fahrtentag. (Alex)

Der nächste Tag begann mit einkaufen für die nächsten Tage.
Nach einem schönem Frühstück brachen wir zum Gardasee auf  um dort den schönen sonnigen Tag zu genießen, wo wir auch die Bekanntschaft mit Nick der auch aus Berlin kam und dort seinen Urlaub verbrachte, machten.
Nach dem Baden stärkten wir und mit einem Eis und gingen sämtliche Kletterläden die Vorort waren durch.(jeder der mal in Arco war, wird schon wissen, dass diese Aktion einiges an Zeit benötigte!) Danach sind wir zurück zum Campingplatz gefahren und bereiteten uns Wurstgulasch  zu. Nach der Abendlichen Stärkung spielten Rico Till und Daniel Diablo oder besser gesagt Till und Daniel versuchten es, während Alex verkrampft versuchte die Gaslampe zu reparieren und Tony mal wieder ein Schläfchen gehalten hat.
Ungefähr eine Stunde später gingen wir zum der vom Campingplatz inklusiven Boulderraum
Der doch ziemlich mit abgespeckten Griffen übersäht war ,wo  eher Rico und Tony ihren Spaß daran hatten sich zur Decke zu hangeln bis die Platten Stück für Stück im wahrsten Sinne des Wortes rauskamen.
Nick kam wie verabredet gegen 19:00 Uhr auf unserem Campingplatz vorbei und hatte bei der Suche nach uns bereits unseren Trainer kennen gelernt.
Später kam noch ein weiterer Geselle zu uns, der nicht alleine seine Zeit auf dem Platz verbringen wollte und so verbrachten wir den restlichen Abend mit denen. (Tony)

Da Alex, wie so oft auf dieser Fahrt, den Abend alleine verbrachte, war er am nächsten Morgen fit für die nächste Etappe auf dieser Tour. Heute stand die Strecke von Arco nach Monaco auf dem Programm. Bevor es aber los gehen konnte, wurde erste einmal gefrühstückt. Die Sachen mussten danach zusammen gepackt werden, die Zelte abgebaut und ins Auto verladen werden und dann fuhren wir los.
Zuerst ging es am Gardasee entlang bis wir wieder auf die Autobahn auffahren konnten. Es brauchte schon eine ganze weile in dieser Hitze, bis wir in der Nähe von Genua auf das Mittelmeer stießen. An der Küste mussten wir dann noch einige Kilometer nach Westen fahren bis wir Menton erreichten. Hier wurde noch einmal eingekauft bevor wir die kleine Straße nach Gorbio in den Bergen über dem Mittelmeer hoch fahren konnten. Den kleinen Zeltplatz hier kannten wir ja schon von den vielen Besuchen aus den letzten Jahren und wir stellten fest, dass sich bis her nichts verändert hatte. Es dauerte dann noch ein kleines Weilchen, bis wir uns über den Standplatz der Zelte einigen konnten. Wie immer wurden dann die Zelte aufgestellt und wir richteten uns ein. Da diese Zeltplatz nicht zu den Größten gehört, haben wir schnell festgestellt, dass wir nicht die einzigen Deutschen hier die Zelte aufgeschlagen hatten. Neben uns übernachtete eine Familie aus dem Ruhrpott mit denen wir im Laufe unseres Aufendhaltes in Gorbio noch einiges zusammen unternehmen sollten und schöne Stunden miteinander verbringen würden.
Den Abend verbrachten wir dann wie fast immer auf dieser Fahrt, erst Essenmachen, dann Abwaschen und zur Nacht vorbereiten. (Alex)

Der Tag begann mit einem herrlichen Frühstück. Nachdem wir fertig gegessen hatten, packten wir unsere Klettersachen, wir nahmen die Gurten, Karabiner, Kletterschuhe und Seile. Dann sind wir los gegangen um das Klettergebiet in Gorbio zu erreichen. Wir liefen zehn Minuten. Dann sind wir an einer Treppe angekommen, die wir unbedingt hoch klettern mussten. Zuerst startete Rico, dann kam ich, nach mir Till und Tony, als letzte kletterte Alex. Als Rico ungefähr in der Mitte der Treppe  war, ging ich neben ihm und so ging es immer weiter. Dann erreichten wir das Ziel. Wir erreichten die Kletterwege und packten die Sachen aus,  bereiteten alles zum klettern vor. Rico hängte die Seile an und ich hängte die Expesschlingen wieder aus, außer die letzte Expressschlinge.
Als ich wieder unten war, kletterte Rico noch andere Routen. Nach dem er fertig war, gingen wir wieder zur Treppe. Diesmal war Alex vorne und er schmiss die Seile runter. Jeder ging nach unten. Als alle unten angekommen sind , gingen wir zum Zeltplatz. Wir kamen alle lebend an! Es war eine richtige Hitze. Dann sind wir zum Zelt gegangen und gegessen. Nach dem wir fertig gegessen hatten gingen wir schwimmen. Das Meer war komischerweise salzig. Es hat mir viel Spaß gemacht im Meer zu baden. Als die Zeit heran war, packten wir unsere Sachen und verstauten diese im Auto. Doch dann viel uns ein, dass wir noch einkaufen mussten. Nach dem Einkauf gingen wir wieder zum Auto und fuhren zum Zeltplatz . Wir machten noch Essen und dann haben wir gegessen. Als wir fertig gegessen hatten, gingen wir schlafen. (Daniel)

Der nächste Tag begann mit schlafen. Nachdem wir am letzten Abend beschlossen hatten, dass wir die Kollegen (bei den Kollegen handelte es sich um die schon erwähnte Familie aus dem Ruhrpott, die wir auch einmal einluden, uns zum Klettern zu begleiten. Natürlich hatten sie von der Bewegung in der Vertikalen keine Ahnung, wir aber einige Leute, die ihnen dabei helfen konnten)  vom Campingplatz mit zum klettern mit nehmen wollten. Wir machten uns dann nachdem Frühstück auf den Weg wieder, wie auch schon am Vortag, in das Klettergebiet von  Gorbio. Dort angekommen war die Sonne noch hinterm Berg und es war trotzdem sehr heiß. Nachdem Rico eine Tour im Vorstieg einhing, nahm sich Till  ein paar Exsen und das Seil und stieg auch noch einpaar Routen vor. Wir sicherten Anja, Anna-Lena, Clara, Brigitte und Claudia. Nachdem die Sonne um den Berg gekommen war, war es fast unerträglich in er Sonne. So packten wir unsere Sachen. Am Tag zuvor sind wir nach dem Klettern zu einem Sandstrand in Menton gefahren. Dieser war zwar sehr schön nur von vielen FRANZOSEN belegt. Aus diesem Grund fuhren wir an diesem Tag zu einem Kiesstrand der trotz Algen sehr schön war. Nach unserem Badeaufendhalt machten wir uns nach dem obligatorischen Einkauf auf den Weg zum Campingplatz. Dort angekommen wurde auch sofort gekocht. Es gab Spinatnudeln für die einen, und Käsenudeln für die anderen. Nachdem wir es verzehrt hatten wuschen Tony und Daniel ab, ich(ich =Till) und Rico berechneten die kosten die wir für die Zeit auf dem Campingplatz zu bezahlen hatten.
Nachdem wir alles erledigt hatten spielten wir das ultimative KUHHANDEL Spiel(wer wissen will was das für ein Spiel ist, der muss es selber spielen) als wir dann von einem Zelt Nachbar drauf hingewiesen wurden dass wir doch etwas leiser spielen sollten, verzogen wir uns und chillen noch ein bisschen im sehr großen Örtchen Gorbio. Ja ne so endete der 4. Tag. (Till)

 „Boah!...ist das heiß hier im Zelt“, dachte ich mir heute Morgen., als ich um kurz nach 8 aufwachte. Die Sonne schien wie immer, doch irgendwie wurde die Stimmung getrübt.
Vom Meer kam eine sehr unangenehm aussehende Wolke den Berg hinauf gekrochen.
Doch erst mal egal, duschen gehen und Baguettes holen, so wie jeden Morgen stand für mich auf dem Plan. Gesagt getan und so konnten wir, nachdem auch der Letzte aufgestanden war, frühstücken. Heute lief alles etwas langsamer als die letzen Tage, was wahrscheinlich daran lag, dass wir den ersten Ruhetag einlegten. Nach längerem überlegen beschlossen wir uns ins Auto zu setzen und nach Monaco zu fahren. Auf der Fahrt bekam ich Angst. Die Wolke hockte direkt am Hang und es wurde auf einmal ganz bitter kalt, die Sicht konnte man nur noch auf 100m schätzen. Zu meiner Freunde gab es diese Probleme in Monaco nicht, denn hier war nichts von Wolken und Kälte zu sehen oder zu spüren, nichts als Hitze und Sonne.
Nach längeren Orientierungsschwierigkeiten landeten wird schließlich doch in dem von Ali anvisierten Parkhaus. Als wir mit unserem kurzen Aufenthalt im Sportfachgeschäft fertig waren und Ali sich eine neue Sonnenbrille zugelegt hatte, liefen wir auf direktem Weg zum Postkartendealer am Hafen und von dort zum Casino. Zu unserer Verwunderung schien auch hier die Finanzkrise eingeschlagen zu haben, denn die protzigen schnellen Sportwagen und riesigen Limousinen  waren nirgends zu finden. Na ja was soll man machen?! So machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Auto, denn wir wollten noch zum Strand, doch den, den wir suchten, fanden wir nicht, weshalb wir uns dann doch wieder für den Sandstrand in Menton entschieden. Die Sonne brannte auf unsere Körper und Till, Tony und ich bauten Pyramiden im Wasser.
Heute ist Samstag und bekanntlich haben die Geschäfte am Sonntag geschlossen. Aus diesem Grund mussten wir für beide Tage einkaufen. Am Zeltplatz wurden die Aufgaben verteilt. Till, Tony und Daniel räumten den Kofferraum auf, währen Ali und ich uns um das Abendessen kümmerten, heute die fruchtige Hackfleischpfanne ( das Gericht, was vor 2 Jahren hier an Ort und Stelle sein Debüt hatte und seit dem nicht mehr weg zu denken ist). Irgendwie war heute etwas anders. Da lag Musik im Ohr, aber nicht unbedingt schön Musik. Auf dem Marktplatz von Gorbio tobte ein Volksfest. Die Lust dorthin zu gehen überkam uns aber nicht, da der Mix der gespielten Musik nicht unbedingt unserer Vorstellung entsprach. Die Musik wurde immer lauter und erst um halb eins in der Nacht hörte sie abrupt auf, was uns dann endlich ermöglichte in unseren Zelten zu verschwinden und den Schlaf zu suchen. (Rico)

Der Tag begann mit aufstehen. Dann bewegten wir uns nach dem Frühstück in Richtung Taxi dass uns ins Klettergebiet von la Turbie bringen wollte.(das hat es auch getan).Als wir dann nach einem sehr interessanten Einstieg endlich im Sektor Big Ben ankamen wurde auch sofort das Seil ausgepackt und los geklettert. Der Tag verlief so vor sich hin und als wir dann am ende des Kletterteils des Tages zusammen packten und zum Auto (Taxi) gingen passierte auf einmal etwas ganz schlimmes......nur was es war hab ich leider vergessen. Ali  hatte noch schnell das Auto gefüttert und schon ging es in Richtung  Campingplatz. Dort angekommen wurde auch sofort gekocht es gab Gemüse Pfanne mit Nudeln so das war mal wieder ein sehr interessanter Klettertag wenn es auch nicht so klingt. Den Rest des Tages kann ich leider nicht beschreiben weil er noch vor uns liegt aber Ali drauf bestand das ich den Text jetzt schreibe. (Was du heute kannst besorgen,...; oder wer hat denn schon Lust, dem Text tagelang hinterher zu laufen!) (Till)

Der Tag sollte eigentlich kein Ruhetag werden. Da aber schon das Aufstehen und Frühstücken ziemlich lange gedauert hat und wir uns nicht das Antun wollten in der prallen Mittagsonne in Gorbio zu Klettern, haben wir das doch lieber auf den nächsten Tag verschoben und uns spontan zu einem Ruhetag entschieden. So fuhren wir also mit der Familie Grandt zu, laut ihrer Empfehlung, an den Strand Bonobo am Cap Martin was sich auch als ruhiges schönes Fleckchen herausgestellt hat. Aber auch nur an einem Montag da sich daneben eine Strandbar befindet und der Strand sonst überfüllt von Leuten ist. Gleich in reichweite von und gab es dann auch noch einen 7 Meter hohen Felsen, wo wir auch unsere Spaß daran hatten und öfters von dort ins Meer zu springen, die einen mehr die anderen weniger. Nebenbei wurde dann noch trotzdem an den Felsen gebouldert da das im Wasser doch irgendwie trotzdem Spaß macht. Gegen 17 Uhr sind wir dann ohne unserer Campingbekanntschaft losgefahren um einkaufen zu gehen und auch danach natürlich gleich etwas leckeres zu essen da wir alle schon ziemlichen Hunger hatten. Es gab Schmetterlingsnudeln mit einer Gemüsepfanne. Nach der Gewohnten Prozedur wie abräumen und abwaschen kam auch schon wieder die Familie Grandt zurück und wir verbrachten noch Gemeinsam den Abend mit einem amüsanten Tabu Spiel und ein Paar Runden Mau Mau. Da schon die meisten im Halbschlaf in ihre Zelte gegangen sind und sich die runde immer mehr dezimiert hatte, machte der Rest dann auch Schluss.
So endete der Tag.  (Tony)

Wir sind um 8:30 Uhr aufgestanden. Dann gingen wir sofort mit dem Frühstück, nachdem wir damit fertig waren packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg ins Klettergebiet von Gorbio im Sektor Autoroute 8a. Ich kletterte nur eine route denn die anderen waren mir zu schwer, das klettern hat mir trotzdem spaß gemacht. Nach dem klettern sind wir dann noch schnell zum Sandstrand gefahren in Menton. Nachdem da restliche Baguette aufgegessen war machte Tony sich auf den weg zum Bäcker doch ohne t-shirt. Er wurde deswegen jedoch aus dem Supermarkt rausgeschmissen. Also bequatschte er zwei Engländer, die ihm dann zwei Baguette kauften. Deshalb immer t-shirt und Hose an, wenn man in Frankreich unterwegs ist.(!!!!wichtig!!!!). Danach sind wir zum Zeltplatz gefahren und haben gegessen. Nachdem Abwasch und allen anderen wichtigen Sachen haben wir uns noch hunderte von Bilder angeschaut. Ich bin heute sehr früh schlafen gegangen. (Daniel)          

 „Endlich ist es soweit und die Vorfreude steigt“, war das Erste an was ich an diesem Morgen dachte, nachdem ich wie immer als Erster aufgestanden war und mich gewaschen hatte. Heute an unserem letzten vollen Tag in Monaco hatten wir vor, noch mal nach La Turbie zu fahren, denn wir wollten es tun. Ich wollte mich die wundervolle Route „Pestilence“ mit der Schwierigkeit 7c+ hinauf winden um ihn einzuhängen. Den SWING.
Genug zur Theorie kommen wir zum praktischen Teil des Tages.
Nach ausgedehntem Frühstück und ruhiger Packphase, fuhren wir los. Als besondern Gast hatten wir heute erneut die Clara dabei. Langsam und mit mehr Erfahrung als beim letzten Mal machten wir uns an den Abstieg zur Grotte des Sektors Big Ben. oberhalb von Monaco. Wir waren allein als wir ankamen, und das sollte auch den restlichen Tag so bleiben. Somit war der Weg frei für unseren Willen. Nach kurzer Auswärmphase, baute ich erst einmal ein Geländerseil über einen Absatz, auf dem sich später Clara und Till platzierten, um das ein oder andere Bild zu schießen. Wenige Zeit später stieg ich ein um erneut die Route auszuchecken. Es lief nicht schlecht, doch irgendwie passte es nicht. Die Route ist verdammt schwer und die äußeren Umstände sind im Sommer auch nicht die besten um diese Route zu toppen. Aber egal. Die Züge machten einfach nur Spaß und die Anderen hatten auch ihren Spaß beim fotografieren oder anderen Aktivitäten. Als ich oben ankam genoss ich das Panorama und hängte die idealen Echsen für den Swing ein.
Wir hatten alle einen riesigen Spaß als wir endlich Springen konnten. Wir kletterten also auf den gewählten Absatz, das Seil wurde fest gezogen und es ging los. Erst 8m hinab, dann wurde man hinausgezogen aus der Grotte. Am äußersten Punkt war man 20m von der oberen Echse entfernt – die gesamte Flugweite schätze ich auf 40-50m. Später, nach der Swingaktion, mussten wir den steilen Weg zum Parkplatz aber leider wieder hinaufgehen. Oben waren wir alle fast am obersten Ende unsere Leistungsgrenze und völlig kaputt. Wir hatten aber noch vor nach Monaco zu fahren um einzukaufen. Am Abend fertigten wir ein Festmahl. Es gab Salat und Spagetti Bolognese, doch irgendwie schafften wir die riesigen Portionen nicht. Als kleines aber feines Special hatte ich am Nachmittag beim Einkaufen 2 kleine rote Giftzwerge gekauft. Im Laden findet man sie unter dem Namen Gewürzpaprika. Warum ich das gemacht habe? Till und Tony mögen es scharf, nur war ihnen das dann irgendwie doch zu scharf, denn diese Schärfe ist nicht mehr angenehm und erst recht nicht lustig. Während Daniel direkt nach dem Essen schlafen ging, vertrieben sich alle anderen die Zeit mit Fotos drehen oder quatschen. Letzten Endes kamen wir alle schließlich früher oder später in unser Zelt. So ging unser letzter Tag in Gorbio zu Ende.

Die verschiedenen Schlafenszeiten schlugen am nächsten Morgen einigen auf den Magen. Die letzten die ins Bett gingen waren nicht unbedingt die Wachesten am Morgen. Doch da kann man nichts machen! Wir mussten alles zusammen packen um weiter zu fahren. Wir hatten schließlich noch ein Ziel: Guillestre. Das packen ist ja inzwischen nicht mehr schwer. Wir sind ein eingespieltes Team und so räumten die Einen das Auto ein die Anderen bauten alles auseinander und packten die letzten Sachen. Unsere Route heute war eine Empfehlung der Familie Grandt. Sie sollte ein wundervolles Panorama bieten (nur die schönsten Ausblicke haben die meisten doch verschlafen, nur der Fahrer nicht!). Um halb 12 hatten wir es geschafft, das letzte Handtuch im Auto verstaut und auch den Zeltplatz bezahlt (wie immer weniger als eigentlich nötig). Der Abschied von unserer befreundeten Familie war dann noch einmal etwas langwieriger, aber wenig später waren wir auf der kurvigen Landstraße. Einmal aus Frankreich raus und wenige Zeit später wieder rein. Es wurde kein bisschen Übertrieben das Panorama war einzigartig und wundervoll. Ali und ich kamen vorne nicht mehr aus dem Staunen raus und machten Zahlreiche Fotos. Mit wesentlich weniger Zeit als geplant kamen wir am anvisierten Zeltplatz an. Ein wirklich schönes Plätzchen Erde direkt am See. Zuerst wurde gegessen und dann die Zelte auf gebaut, woraufhin danach noch mal gegessen wurde. Den Abend ließen wir ganz gemütlich bei Musik und Geschwätz ausklingen. (Rico)

Unser erster Tag in Guillestre. „Uhh....“ ist das kalt, meinte ich zu Rico heute Morgen. Es stimmte, es war deutlich kälter als in Gorbio, aber was soll’s wir mussten trotzdem aufstehen. Also richteten wir das Frühstück und machten uns langsam auf den weg ins Auto, mit dem wir ins Klettergebiet von Mont-Dauphin fuhren. Nachdem wir das Auto abgestellt hatten, suchten wir die Felsen weil wir wahren ja zum ersten mal hier. Nachdem wir endlich einen Felsen gefunden hatten hängte ich auch schon eine Route ein. Wir kletterten und sicherten, machten Fotos und chillten in der Sonne, die immer mehr über den Berg kam. Gegen 16 Uhr verließen wir dann das Gebiet und gingen zurück zum Parkplatz. Als alles im taxi war, fuhren wir zum Zeltplatz. Ali setzte uns(Tony, Daniel und mich(Till)) dort ab und fuhr mit Rico noch zum Einkaufen. Zum Abendbrot gab es, ja wenn ich das wüste, ich habe es leider vergessen. Wir hörten Musik und spielten diabolo. Irgendwann später kam ein Deutscher zu uns und fragte, ob wir klettern und ob er morgen mit zum klettern kommen kann (ob er kam oder nicht seht ihr in der nächsten Ausgabe von .........). Daniel ging, wie gestern, sehr früh schlafen und wir anderen schauten noch eine Film den Kultfilm CoachCarter.
So endete der vor letzte Klettertag. (Till)

(Eigentlich war Tony mal wieder dran, etwas zum Besten zu geben. Aber da hat man sich wohl nicht so gekümmert. Ja bei Till war es ganz anders. Wie war das noch mit „was du heute kannst besorgen,...?)

Nun kam, was kommen musste: der letzte Klettertag! Vorerst begann der Tag jedoch wie jeder andere mit dem Aufstehen und dem Frühstück. Dann war das aufräumen dran. Oder nein, aufräumen und abwaschen mussten die Kletterer an diesem Tag nicht. Till und Daniel zogen es vor, diesen Tag auf den Zeltplatz zu verbringen.
So brauchten die Anderen nur ihre Sachen zu packen und in das Auto zu verfrachten. Dann fuhren Rico, Tony und Alex wieder an den Fuß der Festung, an der wir schon am Vortag waren. Diesmal jedoch sollte es ein anderer Sektor mit einem recht imposanten Überhang sein. Die Seile und Exen wurden ausgepackt und Rico bestieg die erste Route. Tony tat es ihm nach. Irgend wie, hatten die Routeneinrichter aber ein kleines Problem mit der Bestimmung der Schwierigkeit. Wir hatten das Gefühl, die Route war etwas schwieriger als angegeben. Aber alles grübeln nutzt nichts und wir machten weiter. Schnell noch wurde von Rico eine 6c Onsight abgehakt und dann hängt er sich noch in eine 7a. Natürlich hatte er diese Route nach dem dritten Versuch auch noch durchstiegen. In diesem Sektor gab es eine Kletterroute, welche im Einstieg ein Seil eingehängt war. Die ersten Meter klettert man also am Seil zur ersten Sicherung und dann geht es am Felsen weiter. Natürlich musste Rico auch noch diese Route ausprobieren. Nur waren wohl die nächsten Griffe nicht mehr da oder ein weiteres Seil fehlte an der Stelle. Es ging einfach nicht mehr weiter. Ehe man dort Frust aufbaut wurde abgebaut und wir fuhren, nach dem traditionellen Einkauf, zum Zeltplatz.
Die Anderen hatten sich in der Zwischenzeit mit abwaschen, aufräumen und baden die Zeit vertrieben.
Nach der Ankunft wurde der Zeltplatz bezahlt und schon einmal angefangen, die Sachen zusammen zu packen. Die Zelte blieben noch stehen. Übrigens war diese Entscheidung gold richtig. In der Nacht begann es noch zu regnen. Es waren die ersten Tropfen auf unserer Fahrt. Sieste, selbst der Himmel weint wenn wir nach Hause fahren. 
Der letzte Tag begann fast mitten in der Nacht. Schon um sechs Uhr ratterte der Wecker. Ich glaube, dass war wohl der erste Tag an dem ich als erster aus dem Schlafsack kroch. Mein erster Weg ging zu den Nachbarzelten um die Anderen aus ihren Traumen zu reißen. Heute stand die Rückfahrt nach Berlin auf den Plan, immerhin lagen noch 1400 km zwischen unserer verschlafenen Gruppe und Berlin.
Ausnahmsweise schaffte es sogar Tony ziemlich schnell aus seinem Zelt und wir konnten mit dem Abbau des Lagers beginnen. Das Frühstück verschoben wir diesmal auf später, nicht aber ohne einen Kaffe für unseren Kraftfahrer zu kochen. He, wir haben sogar unsere Vorgaben geschafft. Die Zeit für unsere Abfahrt haben wir auf 7 Uhr festgelegt, und wir haben sie eingehalten. Wir ließen Till auf den Zeltplatz zurück, er wurde noch am selben Tag dort von seinen Eltern heimgesucht, und machten uns auf den langen Rückweg. Um so näher wir Deutschland kamen, um so dichter wurde der Verkehr. Kaum das wir in Deutschland anlangten, kam er dann auch noch zum Erliegen. Schrums, schon standen wir mal eine kleine Stunde im Stau. Leute haben wir leider nicht kennen gelernt aber, etwas genervt, ging es dann endlich weiter. Die weitere Fahrt verlief dann ohne weitere Vorkommnisse. Fast in der Nacht, kurz vor 0 Uhr erreichten wir Berlin. Schnell wurde in Schöneweide ausgeladen und dann hatte ich endlich Feierabend. (Alex)

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