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März / 2003
6200
km nordwärts durch Skandinavien
Auf
den Spuren der BoofenBilche.
Die
Jugendgruppe unternahm im Sommer 2002 eine Tour durch Norwegen und Schweden.
Skandinavien beeindruckt durch eine sehr schone Natur und freundlichen Menschen.
Wer einmal dort war wird immer wieder gerne zurückkehren. Vielleicht wirst du,
lieber Leser, durch diesen Reisebericht angeregt, uns auf unseren Weg zu folgen.
Unsere Reise begann
in Oslo und endete nach 5200 km in Stockholm. Die Reisedauer betrug fast 4
Wochen. In 15 Tagen schafft man diese Strecke zwar auch, jedoch tendiert der
Erholungswert gen null.
In Norwegen und Schweden ist das Zelten
in der Natur durch das „Jedermannsrecht“ erlaubt. Nur sollte jeder der
es nutzen möchte darauf achten, dass die Natur auch natürlich (jeder nimmt
sein Müll wieder mit!) wieder verlassen wird. Bei längerem Aufendhalt fragt
man besser den Besitze des Landes um Erlaubnis. Auf unserer Tour haben wir immer
darauf geachtet, dass wir ab und an einen Zeltplatz zur Grundreinigung
angefahren haben. Diese sind sehr gut ausgestattet und im allgemeinen sehr
sauber. Ist der Aufendhalt auf den Zeltplätzen geplant, sollte man sich schon
in Deutschland mit einer Campingkart ausstatten, es erspart einige Schreibarbeit
am ersten genutzten Campingplatz. Sie ist auf fast allen Plätzen
vorgeschrieben.
Die Lebenshaltungskosten sind in Skandinavien höher als in Deutschland,
dass muss bei der Planung berücksichtig werden. Bier und Alkohol sind fast
unerschwinglich teuer. Bei der eventuellen Einfuhr von Alkohol sollten die
Einfuhrbestimmungen beachtet werden.
Gaskartuschen sind fast überall in Skandinavien erhältlich, nur
Besucher mit Flaschen sollten sich ausreichend eindecken. Es ist zwar möglich
Gas nachzutanken, nur haben sie dort andere Flaschensysteme. Man muss dort also
eine neue Flasche mit dem dazu gehörendem Adapter kaufen und das ist teuer.
Klettern und Bergsteigen ist überall erlaubt nur sind die wenigsten
Routen im Norden mit Bohrhaken versehen. Jeder muss sich um die Sicherung selber
kümmern. Die Standplätze sind jedoch sehr gut gesichert. Es macht sich gut
einen ausreichenden Klemmkeilsatz dabei zu haben. „Freunde“ sind in Norwegen
auch die besten Freunde! Einziger Problempunkt sind die Kletterführer, man kann
zwar mit dem englischen klarkommen nur sind die Preise für die Wegewerke recht
gesalzen. Sie sind in den Klettergebieten erhältlich. In Deutschland bekommt
man nur Werke aus Südnorwegen, der Norden ist hier noch nicht publiziert.
Hier nun der Fahrtenbericht und einige Bilder unserer Tour.
Viel Spaß beim nachfahren.

Unserer
Reise begann in Köpenick mit dem beladen unsere Autos. Um 7 Uhr machten wir uns
auf dem Weg nach Rostock. Unterwegs, auf der Autobahn, nahmen wir noch Johannes
auf. Er reiste mit seinen Eltern an. Die Eltern von Jo sollten uns auch fast die
gesamte Fahrt mit ihrem Wohnmobil (im weiteren Servicemobil genannt) bei uns
bleiben.
Der nächste Tag begann mit starken Regen, die erste Bewährungsprobe für uns und unsere Ausrüstung. Auch wurde das Einpacken unter schwersten Bedingungen geübt. Hier zeigte sich unsere gute Reisevorbereitung. Alles lief trotz der Umstände reibungslos und wir fuhren weiter nach Oslo. Diese Stadt erreichten wir am frühen Abend. Das schlechte Wetter haben wir zum Glück in Schweden lassen können. Da die Sonne vom Himmel brannte, entschlossen wir uns unsere Zelte für die nächste Übernachtung auf einem Zeltplatz, außerhalb der Stadt und am Oslofjord gelegen, aufzuschlagen. Nach dem Lageraufbeau ging es dann natürlich auch gleich an den Fjord zum Baden und das bei einem beeindruckendem Sonneuntergang.

In der Dämmerung wurden noch eine schöner Platz auf einem Felsen gesucht und
mit Musikuntermalung von Jo, der seine Gitarre bei hatte, über die Stadt Oslo
in die Ferne gesehen. Zu guter letzt, gab es dann noch ein Feuerwerk über Oslo
zu sehen und wir hatten Logenplätze. Das war einer der schönsten Abende auf
dieser Fahrt.

Am
Nächsten Tag hieß es wieder Zelte abbauen und nach einer Besichtigung des
Kontikimuseums (ein norwegischer Abenteurer der mit einem Papyrusboot Ra und
Kontiki die großen Meere befuhr) und einem kleinen Stadtbummel durch Oslo
Weiterfahrt in Richtung Jotunheimen. In diesem Gebiet stehen die höchsten
Gipfel von Skandinavien, dort wollten wir den Galdhoepiggen (2469 m) besteigen.
Zuvor mussten wir aber noch paar Kilometer hinter uns bringen.

Nun
war es nicht mehr weit nach Spiterstulen, den Ausgangspunkt unserer Wanderung
zum Galdhoeppingen. Nach der ersten Nacht auf dem Hotelcampingplatz ging es los.
Eigentlich
wollten wir um 6 Uhr aufstehen, doch wegen dem
schlechten Wetters begann der Tag aber erst um 8 Uhr. Nach den ersten
Teil des Aufstieges zeigte sich sogar die Sonne.
Der
Weg begann recht steil aber dann wurde es lockerer und wir liefen halb auf
Schnee und hab auf Stein. Das Wetter war nicht so schlecht wie Crille, der uns
einen Abend vorher besuchte und wegen des zu erwartenden schlechtem Wetters
gleich wieder verließ, uns es vorhergesagt hatte. Doch war es auf dem Weg
ziemlich kalt und auch windig. Darum haben wir recht kurze Pausen gemacht.
Je
höher wir kamen, desto mehr Schnee gab es. Das Wetter war aber immer klar, und
es gab überall Leute die, so wie wir, zum Gipfel wollten. Eine halbe Stunde vor
dem Gipfel wurde das Wetter schlechter. Es wurde drastisch schnell neblig. Wir
konnten dadurch nicht mehr weit sehen. Es wurde noch besprochen ob wir weiter
gehen sollte oder nicht. Ali sah so erschöpft aus (der hatte nur an den Rückweg
denken müssen), dass ich angst bekam, dass wir so nah am Gipfel zurückkehren
sollten. Doch keiner gab auf und so erreichten wir allen den Gipfel. Dort gab es
eine Hütte, wo einige sich ins Warme setzten während die anderen im Kalten
draußen blieben, zum Beispiel Ali der seine Gipfelzigarette rauchte. Dann wurde
noch ein Gipfelfoto gemacht, vor allem um Christian zu beweisen, dass wir doch
noch oben waren.

Dann
ging es an den Abstieg. Auf dem Schnee ging es ganz gut
und auch schnell. Einige rutschten auf dem Hintern und waren so gut
drauf, dass sie noch ein zweites Mahl hoch gingen um wieder runter zurutschen.
Der weitere Abstieg war schlecht, da es so langsam runter ging. Nach einer Pause
begann es dann auch noch zu regnen Wir kamen endlich, aber komplett durchnässt
in Spiterstulen an.
Am
Abend wurde es echt schön, sich in Sauna und Schwimmhalle zu entspannen. Darüber
hinaus war das Essen so lecker.
Am
nächsten Tag entschieden wir uns weiter zufahren. Das Wetter sollte nicht
besser werden und die Ausrüstung musste getrocknet werden. Also, die Ausrüstung
verpacken und das Lager abbrechen. Den Glittertind werden wir wohl erst das nächste
Mal besteigen.
Das
dritte Ziel auf der Fahrt war das Romsdalen in mittel Norwegen gelegen, das
absolute Klettergebiet in diesem Land. Da das Wetter sich sehr war und sonnig
zeigte, konnten wir nun richtig Klettern.
Mit
einem stöhnen kamen auch die letzten aus ihren Zelten am ersten Tag im
Romsdalen gekrochen. Eigentlich sollte es ein Ruhetag werden, aber auf Wunsch
einiger weniger war Sportklettern für nachmittags angesagt. Doch zuvor mussten
wir erst einmal einen Kletterführer für das Gebiet kaufen, stolze 40 €
hatten sie dafür verlangt. Nach einem kräftigen Mittag wurde der Kletterführer
durchgeforstet. Nicht weit vom Zeltplatz entfernt trafen wir dann in einem
Sportklettergebiet ein. Man möchte es nicht glauben, aber wir wurden fast von
der Wand geweht. Noch dazu waren wir die einzigsten die hier klettern gehen
wollten. Nach dem sich der Sturm etwas legte, stiegen wir in sämtliche Routen
ein. Für jeden war etwas dabei. Außer für Ali, der hatte sich leider den Fuß
verstaucht.
An nächsten Tag
machten sich 4 von uns auf den Weg (Martin, Ali, Louis und Micha) um das 1565m
hohe Romsdalshorn zu besteigen. Nach dem wir alle an den Fuß des Berges
gefahren sind, begleitete uns noch Jo´s Eltern und Stefan an den angeblichen
Einstieg vom 3´er Normalweg. Nach längerem Suchen, entschieden wir uns jedoch
den Nordweg UIAA 5 (norwegisch 4) mit gesicherten Standplätzen vorzusteigen.
Als wir uns nach ein paar einfachen Routen ans alpine Klettern gewöhnt haben,
ging es für uns zur schwierigen Routen, wo auch schon Martin und Micha sich die
Kletterschuhe anzogen, um über teilweise vorhandenen Reibung hinüber zu
kommen.. Unser System: Micha als Vorsteiger, dahinter Ali und am Ende Martin und
Louis zusammen an zwei Halbseilen im Nachstieg den Berg zu erklimmen, ging sehr
gut. Oben angekommen, trugen wir uns alle in das Gipfelbuch der Biwakhütte ein
und beeilten uns schnell zur Abseile zu kommen um nach 9 Stunden und 30 Minuten
zu den Anderen zu gelangen. Sie beobachteten uns die gesamte Zeit unseren
Aufstieg vom Fuß des Berges aus.
Da
dieser Aufstieg so lange dauerte und anstrengend war, entschlossen wir uns noch
eine Nacht auf dem Campingplatz von Andalsnes (der Hauptort in diesem Tal) zu übernachten
und diese Begehung nicht noch einmal zu wiederholen. Nach diesem anstrengendem
Tag konnten wir sehr gut schlafen. (Micha)
Nun
ging es abermals auf die Straße um weiter nach Norden, näher an unser Ziel zu
gelangen. Die nächste Station sollte Trondheim sein.
Leider
war es gerade mal wieder Sonntag, so das alle Geschäfte zu hatten (MC Donalds
auch) Nach dem wir einwenig durch die Stadt geschlendert sind kamen wir zu dem
Dom zu Trondheim. Wir konnten leider nicht hinein da er geschlossen hatte aber
es war trotzdem schön. Dann betrachteten wir noch die älteste Brücke der
Stadt und fuhren weiter nach Norden.
Um
20:35 Uhr erreichte die Gruppe „Boofenbilche and Friend´s on Tour“ den
Nordpolarkreis nördlich der Stadt Mo i Rana. Wir haben nur noch schnell den
Globus für ein Foto bestiegen und ein Steintürmchen gebaut und sind weiter
gefahren.

Als
wir wenige Kilometer später ein Plätzchen für die Nacht gefunden hatten,
bauten wir das Lager auf und aßen Abendbrot. Danach gingen die Klettercracks
Micha, Jo, Louis, Jens und Martin unter einer Brücke Bouldern oder unter der Brücke
hangeln. Das ging bis 2 Uhr morgens wobei sich Martin schon früher verzog. (Martin)
Nach
weiteren Augenblicken Autofahrt am nächsten Tag (nur! 5 Stunden) erreichten wir
die Fähre nach Svolvaer. Die Stadt ist der Hauptort der Inselgruppe der Lofoten,
unser eigentliches Ziel.

Nach
der Ankunft auf den Lofoten suchten wir einen netten Platz für die nächsten fünf
Tagen und fanden ihn am Strand von Kalle, direkt am Atlantik. Ein sehr schöner
Platz, das zumindest bis eine Gruppe von österreichischen Nobelcämper mit
ihren fahrbaren Hochhäusern, uns frech die Sicht versperrten. Hier wollten wir
mal wieder Klettern. Eines unser Kletterziele war die Ziege von Svolvaer, ein
Wartzeichen der Insel.
Die
Nacht vor dem dritten Besteigungsversuch begann mit einem ganz besonderem
Ereignis. Circa gegen zwei Uhr in der Nacht (Micha, Martin, Louis und Jo haben
draußen geschlafen) hörten wir auf einmal Martin vom Pferd reden. Ich dachte
mir nichts dabei, doch als er sich verbesserte, redete er vom Elch. Schon
standen wir hinter unserem Servicemobil und erblickten eine Elchkuh mit einer
sagenhaften Größe. Sie stand nur höchstens 5m von uns entfernt. Mit uns
konnte sich mehr oder weniger auch noch ein von uns gestörter Ali über diesen
Anblick erfreuen. Auch wenn er nur für ein paar Sekunden wach war.

Gestärkt
mit einem kräftigen Frühstück ging es dann endlich los. Das Wetter war sonnig
und mit wenig Wolken beschmückt. Wir fuhren zu dem uns schon bekannten
Kindergartenparkplatz wo der Aufstieg zur Ziege begann. Es war unser dritter
Versuch und wie das Sprichwort schon sagt: „Alle guten Dinge sind Drei!“
Der
Aufstieg war auch wieder sehr Ansträngend. Wer läuft denn gern in praller
Sonne steil Bergauf? Da sich noch eine zweite Gruppe von Bergsteigern in
Richtung Ziege bewegte, entschieden wir uns aus den geplanten zwei Seilschaften
eine Seilschaft zu machen. Micha, unser Vorsteiger, machte seine Arbeit echt
gut. Es war eine UIAA 5 mit super Henkelgriffen. Letzt endlich stand jeder
einzelne von uns (auch die Eltern von Jo) auf dem wunderschönen Doppelgipfel
der Ziege. Leider gab es hier kein Gipfelbuch wie im Elbi. Schade eigentlich.
Nun machten wir uns zum Abstieg bereit. Mit einem ruhigen Gewissen und endlich
einen bezwungenen Gipfel konnte auch der letzte in Ruhe einschlafen. (ob auch
heut Nacht der Elch da sein wird?) (Jo)
Natürlich
haben wir uns die gesamte Zeit dort nicht nur mit der Besteigung der
Svolvaergeita aufgehalten. Auf dem Programm stand auch noch der Besuch des
Lofotenaquariums, des Heimatmuseums und auch das Klettern im Kletterparadies bei
Kalle.

Nach
den sehr schönen Tagen in Kalle auf den Lofoten ging es wieder weiter, leider
diesmal nach Süden. Das Ende der Fahrt näherte sich. Bis dahin hatten wir aber
noch einige Kilometer vor uns. Es ging nun nach Schweden, nicht aber vorher noch
am Grenzübergang mit einigen Fragen vom Tourismusministeriums gequält zu
werden. Die Weiterfahrt nach dem kleinem Zwangsaufendhalt führte uns noch
vorbei an Hochgebirgslandschaften um Abisko und der Eisenerzstadt Kiruna bis
nach Kvikkjokk. Dort sollte der Ausgangspunk unserer Wanderung durch den Sarek
sein. Hier kauften wir noch etwas Proviant ein. Dank Ali verlängerte sich
unsere Tour etwas da der Parkplatz am Ortseingang benutzte und nicht den Platz
am Beginn des Wanderweges. Vom Parkplatz ging es dann endlich um 12:30 Uhr los.
Als wir im Wald waren ging es auf einem sehr breitem Weg, der recht flach war,
los. Nach ein paar Minuten mussten wir auf einem schmaleren und steileren Pfad
einbiegen der sich Kungsleden (Königsweg) nannte. Diesen Weg folgten wir etwa 2
½ Stunden bis wir an einem sehr schönen
See vorbei kamen. Dort schon überlegten wir zu Biwakieren dann schaute Micha,
der uns den Weg bis zum Ziel führen sollte, in die Karte und meinte es währe
nicht mehr so weit und schließlich wollten wir ja Wandern und nicht Spazieren
gehen. Also suchten wir uns einen Platz für eine Pause. Die Mittagspause fiel
dann auch noch etwas länger aus als gewöhnlich. Nun ging es an den Entspurt.
Über 1,5 Stunden Fußmarsch lagen noch zwischen uns und dem Ziel. Nach einiger
Zeit erreichten wir einen See, den wir uns auf der Karte schon als Ziel heraus
gesucht hatten. Dort suchten wir uns noch einen Platz für das Lager. Nach dem
wir einen entgültigen Platz gefunden hatten, rollte jeder seine Isomatte und
Schlafsack aus und ließen den Tag ausklingen.
Am
nächsten Tag wollten wir um 7 Uhr aufstehen, doch das klappte nicht so ganz. Es
war leider schon um 8 Uhr als wir aus den Schlafsäcken krochen. Also verzögerte
sich unser Abmarsch in Richtung Kvikkjokk um ca. eine Stunde. Die jedoch holten
wir auf dem Rückmarsch und auf der Flucht von den blutsaugenden Mücken wieder
spielend heraus da wir alle fitte und durchtrainierte Jungs sind. Zurück ging
es dann auf dem selben Weg. Nur einer war nicht so fitt wie wir alle dachten,
unser kleiner Troll Martin. Aber auch er schaffte es. Dann fuhren wir nach
Jokkmokk zum einkaufen und schlugen unser Lager dort auf einem Zeltplatz auf. (Jens)
Nach
diesem Erlebnis stand nur noch Stockholm auf unserer Liste. Nach einer Fahrt von
zwei Tagen erreichten wir die Hauptstadt von Schweden. Hier verbrachten wir noch
zwei Tage mit Museumsbesuchen und Stadtbummel. Nur eines währe besonders Erwähnenswert:
unser Besuch schien angekündigt zu sein. Auf einem Platz der Stadt wurde eine
14m hohe Kletterwand errichtet. Diese musste natürlich von einigen unserer
Reisegruppe bezwungen werden. Eine weile schauten wir vorher zu und keiner
schaffte diese Kletterwand. Der Betreuer dieser Anlage mühte sich auch bei
seinem Besteigungsversuch ab kam aber bis zum Ausstiegsgriff und sonnte sich
unter dem Beifall der Zuschauer. Dann waren unserer Leute dran und natürlich
erreichten alle, unter dem Beifall des Publikums, den Endpunkt der Wand.
Am
letzten Tag hieß es früh Aufstehen. Schon um 5 Uhr ging es los. Wir mussten
Louis rechtzeitig zum Flughafen bringen, er reiste weiter nach England um dort
seine Familie zu treffen. Das einzige was uns dann noch blieb, war die Fähre in
Trelleborg zu erreichen. Sie brachte uns zurück nach Deutschland und dem Ende
der Fahrt entgegen.
Und
was schrieb Louis, unser Freund aus Frankreich, noch zum Schluss der Fahrt?:
Eine
Fahrt nach Norwegen? Warum nicht! Was mir daran gefiel, war das ich Deutsch
sprechen und damit weiter Fortschritte machen würde. Dazu noch, dass ich die
Boofenbilche wiedersehen würde und das heißt dass ich klettern würde. Was das
Reiseziel betraf: ich war schon drei Mal in Norwegen um zu wandern und war echt
gespannt dort zu klettern. Und das Klettern war dort super. Immer war es eine
tolle alpine Kletterei, wo jeder etwas für sich fand. Ich finde es echt toll,
in fremden Länder zu Klettern und zwar mit Klemmkeilen und alles was man zum
„Abenteuerklettern“ benötigt.
Außerdem
passte die Gruppe ganz gut zusammen. Jo´s Eltern im Servicemobil haben immer
gerne mitgemacht und ich habe mich darüber gefreut, dass sie da waren, weil sie
immer ihre Meinung sagten.
Das
das Programm nicht fest stand, außer der 28., war auch eine gute Sache, weil
die Planung vom Wetter abhängig war. Das Wetter war aber besonders schön
gewesen und wir hatten kaum etwas Ändern müssen.
Was
mich Einbisschen störte, wenn ich darüber nachdenke, mir schien es so dass wir
fast nichts gemacht haben: Galdhoepiggen,
sehr gut, Klettern im Romsdalen: super, klettern auf den Lofoten: echt cool.
Aber was sonst? Das ist so ein Problem mit den langen Wegen, die wir zurücklegen
mussten. Aber währe die Reise auch so wunderschön gewesen, wenn wir nicht zu
den Lofoten und nach Schweden gefahren währen?
Autoren:
Alex, Jens, Johannes, Louis, Martin A. und Michael